Abriss, Umbau, Neubau? Wir gestalten Übergangsnutzungen Ihrer leerstehenden Räume. Dabei nehmen wir uns dem Raum auch im übertragenen Sinne an – Handlungen und Beziehungen zwischen Menschen sind Räume, die oft Konflikte in sich bergen.

Die Projekte wirken integrativ und fördern das nachbarschaftliche Zusammenleben. Sie bewirtschaften Räume und Flächen im Sinne des Eigentümers und können ein Quartier auch ökonomisch beleben. Sie schaffen Lebensqualität und positive öffentliche Wahrnehmung im und für das Quartier. Und sie wirken in die Zukunft: Zwischennutzungen machen Ideen und Bedürfnisse erlebbar. Oft entstehen dadurch auch Nutzungskonzepte für die Zeit nach der Zwischennutzung.

Die Förderung von Kindern und Jugendlichen steht in den Projekten im Zentrum. Durch das Mitwirken in ihrem Quartier übernehmen Kinder und Jugendliche Verantwortung für die Gestaltung ihres Lebensraumes und damit in der Gesellschaft. Sie erleben Partizipation und können ihre sozialen Kompetenzen in einem ausserschulischen Lernfeld erweitern.

ZWISCHENRÄUME konzipiert die Projekte zusammen mit Auftraggebern und Zielgruppen, koordiniert die verschiedenen Aktivitäten und unterstützt alle Akteure in ihrer Teilnahme.

Zwischennutzungen

ZWISCHENRÄUME leitet partizipative und kulturelle Projekte in temporären Freiräumen.

In den Übergangsnutzungen werden verschiedene Räume mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus der Projektnachbarschaft bespielt und gestaltet. Je nach Bedarf können die Projekte einzelne kulturelle Veranstaltungen oder Nutzungen über mehrere Wochen oder Jahre sein. Bei längerfristigen Zwischennutzungen oder der Bespielung grösserer Areale übernimmt ZWISCHENRÄUME unter anderem die Koordination der verschiedenen Akteure und Teilprojekte.

Veränderungsprozesse

 ZWISCHENRÄUME gestaltet Prozesse und schlägt haltbare Brücken für die Zukunft.

Wir begleiten Entwicklungsprozesse, bei welchen Bedürfnisse und Ideen der Quartierbevölkerung in Bauprojekte und Renovationen einfliessen sollen. Wir entschärfen Nutzungskonflikte oder sozialräumliche Konflikte (z.B. „Littering“, Lärmbelastung), indem wir mit verschiedenen Anspruchsgruppen generationenübergreifend Lösungen kreieren.

Konzeptionen und Beratung

 ZWISCHENRÄUME erarbeitet Konzepte mit der Jugendarbeit.

Auf Anfrage beraten wir Organisationen der Jugendarbeit und Gemeinden, um Konzeptionen zu überarbeiten und neue Ideen zu entwickeln. Dies kann mit partizpativen und künstlerischen Methoden angegangen werden, aber auch auf Analysen der bestehenden Konzepte basieren. Gerade das dauerhafte Einbeziehen von Nischen und Zwischennutzungen bietet für die Jugendarbeit neue Möglichkeiten.

 

ARBEITSWEISE

Partizipation
ZWISCHENRÄUME arbeitet ausschliesslich partizipativ. Die verschiedenen Akteure werden motiviert, sich zu beteiligen und in der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer eigenen Ideen unterstützt. Insbesondere das Empowerment von Kindern und Jugendlichen ist uns dabei ein Anliegen.

Projektumfeld
ZWISCHENRÄUME flechtet seine Projekte sorgfältig in die bestehenden Strukturen des Projektumfelds ein. Vorhandene Ressourcen und Synergien werden genutzt. Dabei fördern wir bewusst die Begegnung und den Austausch zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Generationen und sozialer Schichten.

Kunst, Kultur und Gestaltung
ZWISCHENRÄUME schafft einen niederschwelligen Zugang zu Kunst, Kultur und Gestaltung. Diese werden als Methode und Inspirationsquelle für die Realisierung von Ideen und Anliegen eingesetzt. Wir bringen das diesbezügliche Wissen sowie handwerkliches und technisches Know-how mit.

Nachhaltigkeit
Die Projekte zeigen über ihre Dauer hinaus Wirkung. ZWISCHENRÄUME schafft Raum für Initiativen aus dem Quartier und vernetzt verschiedene Anspruchsgruppen langfristig. Diese pflegen während und nach dem Projekt gemeinsam Quartierkultur und planen Aktivitäten.