Brachenbespielung mit Mitwirkungsprozess

Eine Brache ohne Gebäude und Infrastruktur liegt inmitten eines Wohnquartiers. ZWISCHENRÄUME wird von der örtlichen Gemeinwesenarbeit für die Umsetzung einer Zwischennutzung engagiert und lanciert zusammen mit der Jugendarbeit einen Mitwirkungsprozess, um die Kinder und Jugendliche in der Verwirklichung der erarbeiteten Ideen zu unterstützen. Beim gesamten Projekt wird auch die erwachsene Quartierbevölkerung miteinbezogen.

 

Quartiercafé in einer Baugenossenschaft

Während einer mehrjährigen Siedlungsrenovation entsteht ein von Jugendlichen geführtes Jugendcafé, welches auch für übrige Bewohnerinnen und Bewohner nutzbar ist. ZWISCHENRÄUME begleitet die Projektgruppe in den verschiedenen Phasen, vermittelt bei allfälligen Konflikten in der Siedlung und ist Ansprechpartner für die Baugenossenschaft. Für Seniorinnen und Senioren, die allenfalls grosse Mühe mit dem Abriss dieser Bauten bekunden, greift ZWISCHENRÄUME dieses Thema auf und organisiert mit ihnen eine Ausstellung im Café, in welcher mit alten Bildern die Geschichte der Siedlung dokumentiert wird.

 

Jugendkulturzentrum in ehemaligem Industrieareal

Auf einem ehemaligen Industrieareal wird über mehrere Monate mit der lokalen Jugendarbeit eine kulturelle Nutzung geplant und durchgeführt. Durch verschiedene Teilprojekte (Café, Velowerkstatt, Partys) und Raumnutzungen (Bandräume, Ateliers) entsteht eine Art Jugendkulturzentrum mit Generationen übergreifendem Charakter. ZWISCHENRÄUME koordiniert die Aktivitäten, erarbeitet mit Jugendlichen ein gestalterisches Konzept und verbindet die einzelnen Räume und Aktivitäten auch visuell miteinander.

 

Zusammenleben in einer Genossenschaftssiedlung

In einer Siedlung beklagen sich die Bewohnerinnen und Bewohner über das zunehmende Abfallproblem (Littering). Die Baugenossenschaft engagiert ZWISCHENRÄUME, um sich diesem Konflikt auf kreative Weise anzunehmen. Zusammen mit Kindern und Jugendlichen werden alle Abfalleimer der Siedlung individuell gestaltet und die Problematik positiv besetzt. Die Vernissage wird mit verschiedenen Aktivitäten und Workshops zum Thema ergänzt. Familien, Jugendliche und Hauswarte kommen in einen konstruktiven Kontakt.

 

Kunst- und Kulturgalerie

Eine Nische, z.B. eine ehemalige öffentliche Toilette, ein nicht mehr genutzter Empfangsschalter in einer Tiefgarage oder ein alter Kiosk an einer Tramstation, befindet sich im (halb-)öffentlichen Raum. Da die Räumlichkeiten bloss einige Wochen nutzbar sind, nutzt ZWISCHENRÄUME diese mit jungen Erwachsenen aus dem eigenen Netzwerk, z.B. als Kultur- oder Kunstgalerie.